top of page
Suche
  • AutorenbildSophie H.

Die Macht der Sprache

In meinem letzten Post habe ich dir schon von der Kraft der Worte "du entscheidest" berichtet.

Hast du gespürt wie viel Stärke und Kraft du selber hast, wenn du erkennst, dass du in jeder Sekunde deines Lebens selbst entscheiden kannst, wer du bist, wie du lebst, wie du dich fühlst, wohin dein Weg geht?

Love is the only language I speak fluently


Und auch der heutige Post zielt darauf ab, wie einfache Veränderungen diesmal in unserem Wording sehr viel bewirken können. Es geht um die Macht der Sprache.






Vielleicht erkennst du dich hier wieder:

"Oh heute ist Montag, ich muss wieder in die Arbeit und oh nein, heute muss ich mein Projekt vorstellen, an dem ich die letzten Wochen gearbeitet habe. Und damit nicht genug: nach der Arbeit muss ich ins Yoga - ich muss mir ja schließlich auch mal Zeit für mich nehmen, danach muss ich noch schnell einkaufen und dann meinem Mann und den Kids essen kochen. Und wenn die Kids dann im Bett sind muss ich noch schnell meine Mama anrufen, um die Kinderbetreuung für morgen zu klären!"


Puh.. allein beim schreiben dieses Textes überrollt mich eine Schwere und eine Enge .. Ganz ehrlich: ich hätte auf diesen Tag überhaupt keine Lust. So viele Verpflichtungen. Das fehlt die Luft zum Atmen.


Jetzt zeige ich dir worauf ich hinaus möchte:


"Heute ist Montag, heute gehts wieder in die Arbeit und oh stimmt heute darf ich sogar mein Projekt vorstellen, an dem ich die letzten Wochen gearbeitet habe. Nach der Arbeit gönne ich mir heute Zeit für mich, ich gehe ins Yoga - zu meiner Lieblingslehrerin. Danach noch schnell einkaufen und dann koche ich für die Familie, endlich wieder ein Abendessen zu viert! Nach dem Essen rufe ich meine Mama an, die ist schon ganz gespannt wie die Vorstellung meines Projekts in der Arbeit laufen wird und dann kann ich gleich noch die Kinderbetreuung für morgen klären. Und dann .... nehmen mein Mann und ich uns Zeit für ein Glas Wein - nur wir zwei."


Nach dem Schreiben dieses Textes fühle ich mich sehr viel weniger schwer und gestresst.

Ohne Frage, der Tag klingt immer noch vollgepackt, ABER (auch) mit schönen Dingen.

Hier freut sich Jemand darauf, ein Projekt an dem Sie so lange gearbeitet hat vorzustellen, sie freut sich darauf ins Yoga zu gehen und Zeit mit der Familie zu verbringen.


Was ist der Unterschied? Das Wörtchen MÜSSEN kommt nicht vor.


Müssen ist Ausdruck der Verpflichtung, wenn ich etwas machen muss, habe ich keine Wahl.

Ich muss Arbeiten gehen (aber bestenfalls macht dir deine Arbeit Spaß), ich muss Steuern bezahlen, ich muss GEZ Gebühren zahlen, ich muss zum Zahnarzt bei Zahnschmerzen.

Müssen versinnbildlicht eine Art Fremdbestimmtheit. Nicht Alles mache ich immer gerne, wir haben Verpflichtungen und manche Dinge müssen wir tatsächlich einfach machen - Augen zu und durch.


Manche Dinge in deinem Leben machst du aber aus freien Entscheidungen - Yoga zum Beispiel.

Wenn ich sage: "Ich muss heute noch ins Yoga" - ganz ehrlich, dann hätte ich auch keine Lust darauf.

Wenn ich hingegen sage: "Ich darf heute noch ins Yoga gehen" - oh da spüre ich schon eine gewisse Sehnsucht und eine "Nicht - Selbstverständlichkeit". Das löst Vorfreude in mir aus.

Ich möchte Zeit mit meiner Familie verbringen, ich darf heute mit meiner Mama telefonieren, ich möchte ein Gläschen Wein trinken. Ich möchte mir Zeit für 5 bewusste Atemzüge am Tag nehmen.

Ich möchte heute meine beste Freundin treffen.

Sophie von wood & grass yoga

Welche Dinge in deinem Leben musst du machen? Und welche möchtest du oder darfst du machen?

Spürst du dieMotivation und die Vorfreude, die diese Worte in dir auslösen?


Wenn du das nächste Mal etwas machen MÖCHTEST dann sage auch deinem inneren Verpflichtungsminister: Ich möchte das heute machen, ich möchte heute Yoga praktizieren, ich darf heute mit den Kids spielen.


Freu dich über all die schönen Dinge in deinem Leben und mache keine Verpflichtung daraus.

Denn du entscheidest über die meisten Dinge in deinem Leben frei. Du übst den Job aus, den du (bestenfalls) frei angenommen hast, du machst Yoga, weil du weißt wie gut dir das tut, du liest ein Buch, weil du dich weiterbilden höchstes, oder in die Geschichte eintauchen möchtest.


Danke, dass du hier bist!

Sophie






Kommentare


bottom of page